Sehenswürdigkeiten rund um die Transsib-Endstation

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Endstation: Der Bahnhof in Wladiwostok ist ein schmuckes Gebäude aus der Zarenzeit - und liegt direkt am Wasser (Foto: ld/.rufo)

Bahnhof: Die Endstation der Transsibirischen Eisenbahn verfügt über einen Bahnhof im altrussischen Zuckerbäckerstil. Das originelle Gebäude aus der Zarenzeit ist piccobello restauriert. Auf dem Bahnsteig stößt man auf einen Obelisken, der das Ende der Transsib markiert: „9288 Kilometer bis Moskau“ lautet die Inschrift.
Lutheranische Kirche: Die 1908 von dem deutschen Architekten Georg Junghändel errichtete kleine Kirche in norddeutscher Backsteingotik gehört heute wieder der Lutherischen (evangelischen) Gemeinde der Stadt. Während der Sowjetzeit war hier das Museum der Pazifikflotte eingerichtet – die sich allerdings nicht sonderlich um den Erhalt des Bauwerks gekümmert hatte. Mit Spenden aus aller Welt gelang es der Gemeinde, ihre Kirche wieder in einen benutzbaren und durchaus ansehnlichen Zustand zu versetzen.
Das Arsenjew-Heimatmuseum in der Stadtmitte informiert über die Ureinwohner, die ungewöhnliche Flora und Fauna sowie die Entwicklungsgeschichte der Primorje-Region und die Stadtgeschichte Wladiwostoks.
Strände: Direkt in der Stadtmitte gibt es an der sog. Amurbucht einen öffentlichen Strand. Inwieweit das Baden hier aber der Gesundheit förderlich ist, sei dahingestellt. Deutlich besser geeignet für einen Badeausflug ist der Strand von Shamora, etwa 20 Kilometer nördlich an der Ussuri-Bucht gelegen.
Der Adlerberg: Den Aufstieg auf den etwa 200 Meter hohen kahlen Berg mitten im Stadtzentrum lohnt sich wegen der wunderbaren Aussicht über die Hafenbucht, den Ozean und die weiter im Hinterland liegenden Stadtteile.

 Das WK-II-U-boot S-56 liegt neben dem Hauptquartier der Pazifikflotte auf dem Trockenen (Foto: ld/.rufo)

Das WK-II-U-Boot S-56 liegt neben dem Hauptquartier der Pazifikflotte auf dem Trockenen (Foto: ld/.rufo)

Das U-Boot S-56, das unweit des Hauptquartiers der russischen Pazifikflotte auf der Uferpromenade aufgebahrt wurde, stammt aus dem Zweiten Weltkrieg. Es kann auch von innen besichtigt werden.
Wladiwostok verfügt über ein für russische Städte höchst ungewöhnliches Nahverkehrsmittel: Eine Zahnradbahn aus den 1960er Jahren verbindet Gebäude der Technischen Universität in der Unterstadt mit anderen Uni-Bauten oben auf dem Adlerberg über der Hafenbucht. Der Höhenunterschied beträgt 70 Meter.
- Die Baustellen der Hängebrücken über das Goldene Horn sowie über den „Östlichen Bosporus“ auf die Insel Russki: Bis zum APEC-Gipfel 2012 sollen die beiden riesigen Bauwerke fertig gestellt sein. Die Höhe der Pylonen beträgt bei der Brücke in der Stadt 226 Meter, die Brücke auf die Insel hat sogar 320 Meter hohe Pfeiler.

Wladiwostok erhält so gegenwärtig gleich zwei neue Wahrzeichen – und übertrumpft in dieser Beziehung dann sogar San Francisco mit seiner einen Golden Gate Bridge!

(Wladiwostok – Geschichte, Gegenwart und Hintergrund)

(Lothar Deeg/.rufo)

Kategorie: Allgemein, Aktualisiert am 7. Dezember 2009 von Redaktion | Anmelden